Die Computertomografie, oder CT Untersuchung ist ein radiologisches Schnittbildverfahren. Die Computertomografie darf nicht mit der Kernspintomografie verwechselt werden.
Technik
Kurz zusammengefasst wird bei einer Computertomografie aus vielen Röntgenbildern, die jeweils die gleiche Region aus unterschiedlichen Winkeln erfassen, anhand der Auslöschung der Strahlen durch die verschieden dichten Gewebearten, eine dreidimensionale Rekonstruktion erstellt. Diese kann anschließend wieder in Schnittebenen zerlegt und betrachtet werden.
Die Angewandte Strahlung ist Röntgenstrahlung, die in den durchstrahlten Geweben Energie abgibt und somit zu Zellveränderungen führen kann. Der Einsatz Röntgenstrahlung muss immer wohlüberlegt geschehen.
Anwendungsgebiet
Aufgrund der hohen Energiedichte der angewandten Röntgenstrahlung, ist die Untersuchungstechnik im Rahmen der Orthopädie praktisch nur speziellen Fragestellungen bei frischen Knochenverletzungen oder bei verzögertem Durchbau von Knochengewebe vorbehalten. Durch Weichteile dringt die Röntgenstrahlung weitgehend ungehindert, so dass eine Beurteilung anhand der hinteren Strahlenauslöschung nur in wenigen Ausnahmefällen sinnvoll ist.
In der Unfallchirurgie ist die Computertomografie unabdingbar, da nur durch sie eine ideale Darstellung der beschädigten Knochen gelingt, was im Rahmen einer Operation für eine anatomische Rekonstruktion von unschätzbarem Wert ist.
Wichtig
Die Computertomografie darf nicht mit der Kernspintomografie verwechselt werden, da es sich hierbei um eine gänzlich andere Technik mit vollkommen anderem Anwendungsgebiet handelt.
