
Früherkennung der "frühen Art" ist unser Ziel.
Bevor es zu spät ist. Bevor es zu ernsthafter Erkrankung kommt. Oder sogar zu chronischen Krankheitsprozessen.
Wenn z. B. durch eine normale, schulmedizinische Vorsorgeuntersuchung Krebs diagnostiziert wird, ist er schon lokalisiert. Eine Krebsgeschwulst ist schon da. Eine Heilung schwierig.
Die körperliche Untersuchung steht bei uns an allererster Stelle! Da Ihr persönliches Wohlergehen bei uns an erster Stelle steht, leisten wir uns den Luxus exakt herauszufinden, was Sie persönlich am meisten beeinträchtigt. Daher betrachten wir alle technischen Untersuchungen stets nur als Beiwerk zur eigentlich wichtigsten Methode, der körperlichen Untersuchung und Befunderhebung.
Oft genug gibt es Beispiele, bei denen eine Auffälligkeit in einer technischen Untersuchung, beispielsweise eine Achsfehlstellung im Röntgen, oder ein Knorpelschaden in einer Kernspintomografie den Patienten in keiner Weise beeinträchtigt. Oder umgekehrt, das Problem, das den Patienten am stärksten belastet auf den Bildern nicht angezeigt wird!
Daher ist unsere oberste Maxime: Kein Patient ist krank, bevor nicht die körperliche Untersuchung und Befunderhebung ein schlüssiges Bild von der Ursache der Krankheit ergibt. Sofern jedoch die geschilderten Beschwerden und die körperliche Untersuchung in Einklang gebracht werden können, sind die technischen Zusatzuntersuchungen gut in der Lage die Schwere der Erkrankung und die erwartete Heilungszeit abzuschätzen.
Röntgenuntersuchungen gehören zu den Standard Untersuchungstechniken der orthopädischen Praxis. Röntgenstrahlung entsteht durch das Ausschlagen von hochenergetischen Teilchen aus einer Kathode. Diese Teilchen werden gebündelt und auf ein Körperteil gelenkt, so dass dahinter ein Schattenriss entsteht, das Aufschluss über die inneren Strukturen gibt. Dabei werden Weichteile weitgehend ungehindert durchdrungen wohingegen dichtere Materialien eine starke Auslöschung der Strahlen bewirken. Daher sind Röntgenstrahlen ideal geeignet bei Verletzungen von Knochen die Diagnostik zu unterstützen.
Ein kleiner Teil der Strahlung wird dabei jedoch im Gewebe aufgenommen und kann bei hoher Dosierung zu Zellveränderungen führen. Daher muss stets ein ausreichender Grund vorliegen, um den Einsatz von Röntgenstrahlen zu rechtfertigen. Bei Kindern sollte man noch zurückhaltender sein, das Röntgen von Schwangeren ist nicht erlaubt, um dem Fötus keinen Schaden zuzufügen.
Röntgenstrahlung kommt auch bei der Computertomografie zum Einsatz. Diese darf nicht mit der Kernspintomografie verwechselt werden, bei der lediglich ein strahlungsfreies Magnetfeld erzeugt wird.
Unsere Praxis verfügt über ein voll digitales Röntgengerät der neuesten Generation. Hierdurch kann nicht die Qualität der erzeugten Bilder verbessert werden, sondern durch die Echtzeitermittlung der Bilddaten auch Röntgenstrahlung möglichst schonend eingespart werden.
Die Ultraschall Untersuchung oder Sonografie gehört zu den orthopädischen Standardtechniken. Die Technik beruht auf dem Auffangen von gepulsten Schallwellen. Aus der Richtung und den Laufzeitunterschieden der Resonanzwellen kann auf die Dichte und den Flüssigkeitsgehalt des reflektierenden Gewebes geschlossen werden. Ein Computer errechnet aus diesen Daten ein Bild. Auch durch die Fortschritte der Computerindustrie konnte die Leistungsfähigkeit des Ultraschalls in den letzten Jahren enorm gesteigert werden, so dass es mittlerweile möglich ist feinste Strukturunterschiede, wie beispielsweise beim Muskelfaserriss zu dokumentieren.
Die Ultraschall Untersuchung hat mehrere klare Vorteile gegenüber den meisten anderen Techniken. Zum einen erzeugt das Ultraschallgerät keine schädliche Strahlung. Dadurch ist sie beliebig oft wiederholbar. Sie ist dynamisch, das heißt eine Struktur kann auch in Bewegung untersucht werden, was einen unschätzbarer Vorteil zu den anderen bildgebenden Techniken wie Röntgen, Kernspintomografie oder Computertomografie darstellt. Sie ist jederzeit verfügbar, ohne logistischen Aufwand. Ultraschall ist auch in strahlungssensitiven Situationen anwendbar, wie beispielsweise bei Kindern (hier übrigens auch für Knochenuntersuchungen) oder Schwangeren.
Unsere Praxis verfügt über ein hochauflösendes Ultraschallgerät, mit dem auch feinste Strukturunregelmässigkeiten erfasst werden können.
